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News | 27.08.2015 | 11:30 Uhr | 1. Mannschaft | Verein |

"Turbine hautnah": Dreikampf um die Meisterschaft


Von Turbine Potsdam


Patricia Hanebeck, Lisa Schmitz, Bianca Schmidt und Moderator Sebastian Morgner beim Fantalk in der Kanuscheune.
Foto: Turbine Potsdam
Mit Sonnenblumen wurden die Turbine-Spielerinnen Lisa Schmitz, Bianca Schmidt und Patricia Hanebeck am Mittwochabend beim ersten Fantalk „Turbine hautnah“ in der Kanuscheune am Luftschiffhafen begrüßt.

„Schön, dass ihr wieder da seid“, meinte Moderator Sebastian Morgner zu den beiden Rückkehrerinnen Schmidt und Hanebeck. Lautstarker Applaus der rund 50 Fans unterstützte seine Aussage. „Mein Herz hat immer höher geschlagen, wenn ich nach Potsdam gekommen bin“, sagte Bianca Schmidt, die nach drei Jahren beim 1. FFC Frankfurt im Sommer zurück zu ihrem alten Verein gekommen ist. „Es hat mich einfach wieder hergezogen.“ Das sagte die 25-Jährige nicht einfach so. Eine gewisse Emotionalität war in ihrer Stimme zu hören und auch bei den Fans rief ihre Aussage ein wenig Gänsehaut hervor. „Natürlich habe ich in Frankfurt auch mein bestes gegeben“, fügte die Nationalspielerin an. „Aber im Turbine-Trikot geht das einfach mehr.“

„Zwei Jahre Erfolglosigkeit haben gereicht“, so begründete die andere Wiederkehrerin, Patricia Hanebeck ihren Schritt zurück zu Turbine. 2013 wechselte die 29-Jährige aus Potsdam zum SC Sand, feierte dort ein Jahr später den Aufstieg in die 1. Liga. In der vergangenen Saison schaffte der SC Sand gerade so den Klassenerhalt. „Ich freue mich wieder in Potsdam zu sein und um Titel zu spielen“, sagte „Patti“.

Das ist auch der Anspruch von Neuzugang Lisa Schmitz. Die Torhüterin hat zuvor sieben Jahre lang das Leverkusener Tor gehütet. Um Titel ging es dabei nie. „In Leverkusen war das Ziel eigentlich immer nur der Klassenerhalt.“ Von ihren ersten Trainingstagen bei Turbine berichtet Schmitz: „Am ersten Abend als ich im Bett lag, dachte ich mir so, was tue ich mir hier eigentlich an? Am nächsten Tag hatte ich einen Ganzkörpermuskelkater.“

Neben den persönlichen Gründen für ihre Wechsel zu Turbine, wurde auch die Zusammensetzung des Turbine-Teams thematisiert. „Mit Ilaria haben wir im Sturm eine Spielerin, die mir schon in Sand aufgefallen ist. Wenn man so viele Tore in einer Saison schießt, hat das schon etwas zu heißen. Nun war ich gespannt, wie sie sich in einem Team macht, wo sie lauter richtig gute Spielerinnen um sich herum hat. Svenja fühlt sich in Potsdam auch schon sehr wohl. Ich glaube, sie ist mit ihrer Position in der Sturmspitze voll zufrieden. Die beiden da vorne, das wird was!“, schätzt Bianca Schmidt ein. Patricia Hanebeck: „Auf der Sechser-Position sind wir mit Lia und KayKay ganz stark besetzt. Sie haben beide eine super Spielübersicht, sind beidfüßig und können das Spiel lesen. Spielerinnen wie Tabbi und Schmidti wünscht man sich an meiner Stelle, als Zehner auf den Außenbahnen. Die sind schnell und ich kann sie gut anspielen. Wir harmonieren wirklich alle gut zusammen.“ Für Torhüterin Lisa Schmitz blieb die Einschätzung der Abwehr: „Klar, der Ausfall von Johanna ist extrem bitter. Wir haben in der Vorbereitung viel ausprobiert, jeder hat mal auf jeder Abwehrposition gespielt, aber ich denke, wir stehen auch ohne Johanna sehr stabil in der Defensive.“

Dass gleich alle drei Spielerinnen aus dem vielbeschriebenen Vierkampf um die Meisterschaft nur einen Dreikampf machten, erstaunte dann doch die meisten Anwesenden. „Ich denke, es wird ein Dreikampf zwischen Turbine, dem VfL Wolfsburg und Bayern. Frankfurt wird nicht mehr die Rolle spielen“, eröffnete Patricia Hanebeck die Debatte. Dem schloss sich auch Lisa Schmitz an, einzig Bianca Schmidt meinte „Ich würde die Frankfurter nicht ganz abschreiben. Ich kenne die meisten Mädels ja noch ganz gut, aber wir werden auf jeden Fall besser sein.“

Für das morgige erste Saisonspiel in München ist die Marschroute klar: „Am Abend 3 Punkte holen“, sagte Lisa Schmitz. Und auch Bernd Schröder, der sich zunächst im Publikum versteckte kam um eine Einschätzung des Spiels nicht herum: „Mit drei Punkten im Rucksack fährt es sich leichter nach Hause. Bis auf unsere Langzeitverletzten Jennifer Cramer, die vielleicht im Oktober wieder einsteigen kann und Johanna Elsig sind alle Spielerinnen wieder fit. Wir haben gegen Paris gezeigt, dass wir gut vorbereitet sind. Bayern wird Angst vor uns haben, aber wir nicht vor ihnen.“

Die Tipps für das Bayernspiel: „4:2 für Potsdam“, schoss es bei Patti wie aus der Pistole. Anschließend musste sie sich böse Blicke von Lisa Schmitz gefallen lassen, die natürlich als Torhüterin die Null halten will: „3:0 für uns“. Und Bianca Schmidts Antwort: „3:1“.

Wir werden es sehen.

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