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News | 29.03.2015 | 18:33 Uhr | 1. Mannschaft |

Zum 1:0 gekrampft


Von Nadine Bieneck

Zum 1:0 gekrampft
Julia Debitzki (l.) fälscht den Ball zum spielentscheidenden 1:0 ins eigene Tor ab.
Foto: Jan Kuppert
Zur Partie des 19. Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga empfing der 1. FFC Turbine Potsdam am heutigen Nachmittag die Mannschaft vom MSV Duisburg. Nach 90 Minuten stand für die Gastgeberinnen ein müdes 1:0 zu Buche, welches auch noch unter tatkräftiger Beihilfe der „Zebras“ fiel.

Das war Null.Bernd Schröder, Trainer Turbine Potsdam

Bevor es ernst wurde, wurde die US-Amerikanerin Kathleen Deines offiziell verabschiedet. Sie verlässt den Verein in der kommenden Woche Richtung amerikanische Profiliga, wo sie zukünftig für den FC Kansas City spielen wird.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Gäste wollten, konnten aber nicht so Recht. Die Turbinen wollten auch, aber mühten sich die meiste Zeit fruchtlos und ohne Spielkultur. Der MSV agierte mannschaftlich geschlossen kompakt vor allem in der Defensive, ohne sich jedoch zu verstecken. Mit viel Herzblut und Leidenschaft versuchten die Gäste, den Turbinen den Schneid abzukaufen. Potsdam zeigte ein zerfahrenes Spiel und viele Stockfehler, schien den Ball zeitweise ins Tor tragen zu wollen. Mit dieser Taktik scheiterten die Turbinen jedoch immer wieder an der aufopferungsvoll kämpfenden Duisburger Hintermannschaft. Offensivgefahr strahlten die „Zebras“ allerdings kaum aus,. Turbines Defensive war auf dem Posten, insgesamt hatten die Gastgeberinnen klar mehr vom Spiel.

Kurz vor dem Pausenpfiff fiel schließlich der spielentscheidende Treffer, bei dem es bis zum Abpfiff dann auch blieb: Einen Freistoß von rechts nahe der Grundline, 17 Meter vor dem Tor, brachte Natasa Andonova scharf angeschnitten auf den kurzen Pfosten. Julia Debitzki fälschte das Leder beim Abwehrversuch für ihre Torfrau Meike Kämper unhaltbar ins kurze Eck ab (42.).

Nach dem Seitenwechsel ließ das Niveau der Partie noch mehr nach. So war das Spiel geprägt von Stockfehlern und Ballverlusten, auf beiden Seiten. „Das war Null und unter unserer Würde“, konstatierte Turbines Cheftrainer Bernd Schröder kurz und knapp. „Der Gegner hat sich gut präsentiert und aufopferungsvoll gekämpft. Er hat alles gezeigt was er kann, das war bei uns nicht der Fall.“ In der Tat ging zum Ende der zweiten Halbzeit der Spielfluss der Gastgeberinnen so sehr verloren, dass der Trainer und auch die 1180 Zuschauer noch froh sein konnten, nicht noch den Ausgleich kassiert zu haben.

Personell ist anzumerken: Die Auswechslung von Johanna Elsig (60.) erfolgte verletzungsbedingt. Turbines Abwehrchefin zog sich nach einem Kopfballduell mit Rahel Kiwic ein dickes, blaues Auge zu. Pauline Bremer stand aufgrund einer Verletzung heute gar nicht im Kader.

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat heute alles gegeben und gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit und bereiten uns auf das nächste wichtige Spiel vor. Nach der heutigen Leistung blicke ich auf diese Partie sehr zuversichtlich“, erklärte MSV-Trainerin Inka Grings nach dem Abpfiff.

Weniger positiv gestimmt war Bernd Schröder: „So brauchen wir in Frankfurt gar nicht antreten. Da müssen wir den Schalter gewaltig umlegen“, erklärte er mit Blick auf das bereits kommenden Mittwoch (1. April 2015) im Frankfurter Brentanobad anstehende DFB-Pokal Halbfinale gegen den 1. FFC Frankfurt (Anstoß 15:30 Uhr, LIVE im RBB).

In der Bundesliga-Tabelle stehen die Turbinen weiter auf Rang 4. Zum nächsten Punktspiel empfangen sie am 19. April 2015 (Sonntag) in der Partie des 20. Spieltags Bayer 04 Leverkusen im Karl-Liebknecht-Stadion (Anstoß 14 Uhr).

Die Spielinformationen
29. März, 14 Uhr: 1. FFC Turbine Potsdam - MSV Duisburg 1:0 (1:0), Allianz Frauen-Bundesliga, 19. Spieltag
1. FFC Turbine Potsdam: Wang – Wesely, Elsig (60. Rauch), Pedersen – Kemme, Wälti, Nagasato, Cramer – Evans (46. Kulis), Anonma, Andonova (79. Zietz).
MSV Duisburg: Kämper - Pulver (64. Sundov), Schenk, Hellfeier, Debitzki, Heß, Silva, Kirchberger, Kiwic (76. Fillion), Costa, Nati.
Tore: 1:0 Debitzki (42., Eigentor)
Gelbe Karten: Kirchberger, Hellfeier
Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)
Zuschauer: 1180
Stadion: Karl-Liebknecht-Stadion, Potsdam

Weiterführende Links zum Thema:
[1] Allianz Frauen-Bundesliga Saison 2014/15 >> http://www.turbine-potsdam.de/ms01_buli1415.phpExterner Link

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