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News | 31.08.2014 | 18:47 Uhr | 1. Mannschaft |

Mit 4:0-Auftaktsieg an die Tabellenspitze


Von Nadine Bieneck

Mit 4:0-Auftaktsieg an die Tabellenspitze
Genoveva Anonma (r.) erzielte in der 3. Spielminute den ersten Turbine-Treffer der neuen Saison.
Foto: Jan Kuppert
Im Grunde war es rundum gelungener Fußballnachmittag für die Turbinen: Eine tolle Kulisse von 2230 Zuschauern war zur ersten Partie der neuen Allianz Frauen-Bundesliga ins Karl-Liebknecht-Stadion geströmt. Mit einem souveränen 4:0 (2:0)-Sieg gegen Aufsteiger Herforder SV waren die Potsdamerinnen an die Tabellenspitze gestürmt.

Für den Aufwand, den wir betrieben haben, haben wir am Ende zu wenig Tore gesechossen.Jenny Zietz

Rundum zufrieden war Cheftrainer Bernd Schröder nach dem Abpfiff dennoch nicht. Grund dafür war die Torausbeute, die „deutlich höher hätte ausfallen müssen“. Ganz unrecht hatte er damit nicht. Vom Anpfiff hinweg waren die Turbinen im Vorwärtsganz, beherrschten das Geschehen auf dem Platz nach Belieben und erspielten sich Torchance um Torchance. Vier davon münzten die Gastgeberinnen auch in Tore um, allerdings „für den Aufwand, den wir betrieben haben, am Ende zu wenig“, bilanzierte auch die erfahrenste Spielerin auf dem Platz, Jennifer Zietz. Trotzdem, „wir können auf dem aufbauen, was wir heute gesehen haben. Das Kombinationsspiel hat schon ganz gut geklappt. Das erste Spiel der Saison ist immer schwer. Es ist gut, dass wir mit einem Sieg gestartet sind.“

Dabei hatte Genoveva Anonma den Torreigen bereits früh eingeläutet. Nach einem Klärungsversuch der gegnerischen Hintermannschaft setzte sie beherzt nach, eroberte sich den Ball zurück und schob halblinks aus zehn Metern ins lange Eck zum 1:0 ein (3.). Die Herforderinnen verbarrikadierten sich vor ihrem Gehäuse, zu Offensivaktionen kamen die Gäste über die gesamten 90 Minuten Spielzeit nicht. Mit der destruktiven Grundordnung der Gäste taten sich die Turbinen jedoch schwer. Sie kombinierten sich immer wieder vor das Tor von Keeperin Friederike Abt, der finale Abschluss wurde jedoch knapp vergeben oder vom Gegner noch zwingend genug gestört. Lia Wälti zog nach einer guten halben Stunde Spielzeit aufgrund fehlender Abspielgelegenheit dann zentral aus 16 Metern einfach mal trocken ab, der Ball landete an Freund und Feind vorbei zum 2:0 zwischen den Pfosten (34.). Nach dem Seitenwechsel dann das gleiche Bild, die Partie nahm mehr und mehr Züge eines Trainingsspiels an. Julia Simic im Nachschuss, nachdem Abt gegen Magdalena Szaj und Asano Nagasato noch klären konnte (82.), sowie Nagasato per Kopf aus Nahdistanz (88.) trafen zum 4:0-Endstand.

„Wir haben heute sehr deutlich gezeigt bekommen, was in dieser Liga abgeht“, erklärte Gästetrainer Jürgen Prüfer nach dem Spiel. „Vor allem in der Anfangsphase waren wir zu ängstlich, in der zweiten Halbzeit haben wir das dann ganz gut gemacht. Wir haben versucht im
Magdalena Szaj (l.) debütierte in der Allianz Frauen-Bundesliga.
Magdalena Szaj (l.) debütierte in der Allianz Frauen-Bundesliga.
Foto: Jan Kuppert
Rahmen unserer Möglichkeiten alles zu geben. Ärgerlich ist, dass wir in der Schlussphase noch zwei Tore raufkriegen. Wir müssen aus solchen Spielen wachsen und können aus der zweiten Halbzeit einiges mitnehmen, was wir nächste Woche schon besser machen können.“ Bernd Schrödererklärte: „Über weite Strecken können wir mit dem Spiel zufrieden sein. Mit dem Ergebnis allerdings auf keinen Fall, wenn ich so viele Tore vergebe. Das ist in gewissem Grad schon überheblich. Es ist das erste Spiel, da muss man eine gewisse Demut haben und zufrieden sein, dass es so gelaufen ist. Wir haben einige gute Aktionen und ein gutes Kombinationsspiel gesehen. Aber es hätte auch noch besser laufen können, wenn ich die Chancenverwertung sehe.“ Happy indes war Neuzugang Magdalena Szaj. Sie feierte in der 79. Minute ihr Bundesliga-Debüt: „Das hat Spaß gemacht, ich bin sehr glücklich. Das Spiel in der Bundesliga ist sehr tempostark und körperbetont. Es war toll, vor diesem Publikum spielen zu können.“

Zur ersten Auswärtspartie der Saison reisen die Turbinen am kommenden Sonntag zur SGS Essen, die sich he

Cool! Das hat Spaß gemacht!Magdalena Szaj über ihr Bundesliga-Debüt

ute im Ruhrpott-Derby mit 2:1 gegen den MSV Duisburg durchsetzte. Zu diesem Spiel wird sich auch der erste Turbine-Fanbus der Saison 2014/15 auf den Weg machen, in dem noch freie Restplätze verfügbar sind. Alle Infos zu den Turbine-Fanbusfahrten gibt es unter www.turbine-potsdam.de/fanbus.php [2].

Die Spielinfos
31.08.2014, 14 Uhr: 1. FFC Turbine Potsdam - Herforder SV 4:0 (2:0), Allianz Frauen-Bundesliga, 1. Spieltag
1. FFC Turbine Potsdam: Sarholz - Kemme, Wesely, Kulis (79. Szaj) - Cramer, Wälti, Zietz (85. Wells), Bremer (46. Nagasato) - Simic - Andonova, Anonma
Herforder SV: Abt - Hackmann, Wu, Wermelt, Göllner, Harbert - Hastings (90. Knipp), Schulte, Nesse, Lagaris - Julevic
Tore: 1:0 Anonma (3.), 2:0 Wälti (34.), 3:0 Simic (82.), 4:0 Nagasato (88.)
Gelbe Karten: -
Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)
Zuschauer: 2230
Stadion: Karl-Liebknecht-Stadion, Potsdam

Weiterführende Links zum Thema:
[1] Allianz Frauen-Bundesliga Saison 2014/15 >> http://www.turbine-potsdam.de/ms01_buli1415.phpExterner Link
[2] Turbine-Fanbus Auswärtsfahrten >> http://www.turbine-potsdam.de/fanbus.phpExterner Link

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